Nachdem der SV Weichendorf, unter der Woche, die 3 Punkte aus dem ersten Spiel gegen die SG Tütschengereuth/Viereth vom Kreissportgericht zugesprochen bekam, fand sich der SVW da wieder, wo am Ende der Saison der ASV Sassanfahrt stehen möchte, nämlich an der Tabellenspitze.
Die Hausherren standen heute, gegen den Favoriten, verständlicher Weise tiefer als sonst und wollten die Gäste möglichst vom eigenen Tor fernhalten. Was auch gut gelang, der ASV hatte zwar viel Ballbesitz, konnte sich aber nicht wirklich durch die Weichendorfer Ketten spielen. Daher versuchten sie es mit vielen langen Bällen, die meist harmlos in den Armen vom Weichendorfer Schlussmann Johannes Pfister landeten.
Der SV Weichendorf selber brauchte eine halbe Stunde, um erstmals eine offensive Duftmarke zu setzen. Max Pfister war es, nach einer Freistoßflanke, der einen Kopfball über das Tor bugsierte.
Fünf Minuten waren bis zur Pause noch zu spielen, als die „Süller“ zweimal eiskalt zuschlugen. Zuerst war es Leon Heimrath, der sich über die linke Seite durchackerte. Eigentlich schien die Situation geklät, doch den Querschläger in der Weichendorfer Hintermannschaft, konnte sich Heimrath erlaufen und den Ball, über den herrauseilenden Keeper Pfister, in die Maschen lupfen. Ein Treffer, der definitiv vermeidbar und zu verteidigen war. Kurze Zeit später erhöhte Armend Elshani auf 0:2. Spielertrainer Öhrl steckte das Leder in den Lauf von Elshani durch und der schloss trocken in die kurze Ecke ab. Dies war natürlich ein Schock für die, heute in Rot spielende Scheibe Elf, die gerne mit einem 0:0 in die Halbzeit gekommen wäre.
Die zweite Halbzeit begann ausgeglichener, doch auch den nächsten Treffer erzielten die Gäste. Erneut war es Heimrath, der das 0:3 erzielte. Aber die Weichendorfer Jungs ließen die Köpfe nicht hängen und kämpften tapfer weiter. Kapitän Christopher Safrath war es, der mit dem Kopf auf 1:3 verkürzen konnte. Hoffnung keimte nochmal auf und der SVW blieb mutig. Allerdings konnte Elshani in der 72. Minute den alten Abstand wieder herstellen, als er einen Foulelfmeter sicher zum 1:4 verwandelte.
Aber wieder nur drei Minuten später verkürzten, die nie aufsteckenden Hausherren nochmal auf 2:4. Es war wieder Christopher Safrath, der nach einem Tohuwabohu im Strafraum der Gäste, den Überblick behielt und aus kurzer Distanz einschießen konnte.
In der Restspielzeit versuchte der SV Weichendorf nochmal alles, doch ein weiterer Treffer wollte nicht gelingen. Der Favorit aus Sassanfahrt gewann verdient, aber unsere Jungs machten ihre Sache gut und haben sich ordentlich verkauft.
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