Kerwasieg Teil 2
Am vergangenen Sonntag hatte die neue SG Drosendorf / Weichendorf 2 einen besonderen Gast zur Weichendorfer Kirchweih. Im Derby konnte man den die neugegründete SV Merkendorf 2 zu Gast. Dieser war zuletzt ja der alte Spielgemeinschaftspartner. Die Devise war klar, das man nicht so sorglos verteidigen darf, wie gegen Waizendorf in den ersten 30 Minuten.
Die Partie begann recht forsch, aber viel im Mittelfeld. Beide Abwehrreihen standen wirklich stabil, so dass man es erstmal bei einem abtasten belies. Im Mittelfeld gingen beide Mannschaften agressiv zu Werke, dass kein großer Spielfluss aufkam. Die erste Großchance hatte nach einem Freistoß der Gast. Lade verlängerte auf den zweiten Pfosten, dort war Schrüfer zu überrascht und löffelte die Kugel knapp über den Heimkasten. Danach ein Schreckmoment. Nach einem unabsichtlichen, aber rüden einsteigen hatte sich Albert so schwer verletzt, dass er vom Krankenwagen abtransportiert werden musste. Schiri Söhnlein aber hielt es nicht mal für nötig, hier Foul zu pfeifen. Unfassbar!! Danach ging es erstmal gediegen weiter. Nach gut 30 Minuten hatte Augustin dann eine riesen Doppelchance. Aber erst Saibel und danach ein Gästeverteidiger konnten auf der Linie retten. Danach war eher die SG gefährlich bis zur Pause. Die letzte Idee zu knacken fehlte aber.
In der zweiten Hälfte ging man aber anders aus der Kabine und dann auch sofort in Führung. Welscher schlug eine Ecke auf den zweiten Pfosten. Zenk flog ein und nickt unhaltbar zum 1:0 ein. Sofort auf der Gegenseite aber fast der Ausgleich. Sauer war im Strafraum gut freigespielt worden. Zum Leid der Gäste ging sein Torschuss knapp vorbei. Wieder war es anschließend ein vom Kampf geprägtes Spiel. Erst in der 64. Minute bog man auf die Siegerstraße ein. Wieder Standart Welscher, kurz ausgeführt, Flanke auf Brückner. Dieser tauchte ab und köpfte per Flugkopfball auf Höhe der Grasnarbe zum 2:0 perfekt ein. Die Gäste waren davon aber keineswegs geschockt. So fehlten ihnen aber Ideen, um die giftige Heimabwehr zu knacken. Einzig nach Freistößen wurden man richtig gefährlich. Beck entschärfte aber mehrmals die Gelegenheiten. Die SG war mittlerweile schon mehr am Drücker, konnte aber die leichte Überlegenheit nicht mehr in Tore ummünzen. Es blieb bis zum Ende beim 2:0.
Fazit: Es war ein verdienter Heimsieg für die SG, bei dem man spielerisch aber nicht zu glänzen wusste. Ist das wichtig? Nein, Kerwa und im Derby darf es nun mal auch mal dreckig sein. Es zählen bekanntlich vorallem die drei Punkte. Den Männern vom SVM 2 wünschen wir eine erfolgreiche Restrunde!!

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