Arbeitssieg mit einem Quäntchen Glück
Am zwanzigsten Spieltag trafen sich alte Bekannte und der SV Weichendorf musste mal wieder seit Längerem auf den Teuchatzer
Berg fahren. Der SVW war gewarnt weil die DJK Teuchatz ebenfalls mit 3 Siegen nach der Winterpause gestartet war und man stellte
sich auf ein kampfbetontes Spiel ein. Nach Minuten des Abtastens gelang dem SVW die frühe Führung in der 11. Minute. Finn Gittel
nahm aus ca. 16 Metern Torentfernung den Ball aus der Luft und er touchierte den Innnenpfosten und schlug ins lange Eck ein.
Der Gästetorwart Christoph Nüßlein schaute wie versteinert den Ball hinterher. Ich dachte, der Ball geht am Tor vorbei, aber irgendwie
hätte ich reagieren müssen, meinte er nach dem Spiel zu dieser entscheidenden Situation. Bis zur Pause egalisierten sich die beiden
Abwehrreihen wobei die Teuchatzer immer mehr Spielanteile hatten indem Sie hohe Bälle in die Spitze spielten und hoch pressten und
die zweiten Bälle erkämpten. Um das zu unterbinden gab Trainer Scheibe in der Halbzeit vor das die Außenstürmer sich mehr zurück
fallen sollten um mehr Kompaktheit über die Flügel zu bekommen. Das gelang die ersten 20 Minuten nur bedingt und die
Heimmannschaft drückte weiter aufs Gaspedal und vergab in aussichtsreichen Situationen. Hier avancierte der Torhüter des SVW
Johannes Pfister zum Matchwinner. Erst parierte er Schüsse von Lukard und Deschner aus kurzer Distanz und lenkte einen flachen Ball von Büttel
an den Pfosten. Zum Entsetzen der Weichendorfer zeigte Schiedsrichter Neubauer nach dieser Aktion auf den Elfmeterpunkt obwohl Büttel zum
Abschluss kam und es erst nach dem Schuss noch leichten Kontakt mit Torhüter Pfister gab. Den fälligen Elfmeter schoss Büttel selber und „The
Wall“ Johannes Pfister ahnte die Ecke und parierte den Strafstoß. Danach standen die Weichendorfer kompakter und ließen weniger zu wobei die
Teuchatzer mit Ihrer körperlichen Spielweise immer noch gefährlich waren. Jetzt vergab der SVW noch einige gute Konter Chancen um
das Spiel zu entscheiden. Das Highlight war noch ein weit und hoch getretener Freistoß Höhe der Mittellinie auf der rechten Seite von Peter Koch,
der sah das der gegnerische Torwart zu weit vor seinem Tor stand, und der Ball den Querbalken noch streifte. Das hätte mindestens das Prädikat
„Tor des Monats“ verdient gehabt. Jetzt verwaltete der SVW den knappen Vorsprung zum nach dem Schlusspfiff viel umjubelten 1:0 Sieg und die
Weichendorfer wussten das Sie sich bei Ihrem überragenden Torhüter Johannes Pfister bedanken mussten.
Alles in Allem war es ein Arbeitssieg mit einem Quäntchen Glück für den SV Weichendorf und das erwartet harte Stück Arbeit gegen die DJK
Teuchatz. Jetzt gilt es den Fokus auf das nächste Heimspiel gegen das Schlusslicht der Kreisklasse 2 dem FV Giech zu richten und demütig zu
bleiben und den Gegner nicht zu unterschätzen.

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